Wie funktioniert die Endlosschleifenfalle?
Die Dauerzyklusfalle ist, wie der Name schon sagt, für einen unterbrechungsfreien Betrieb ausgelegt. Ein bekanntes Beispiel für diese Art von Falle ist das komplexe und raffinierte deutsche Patent Finis, das Anfang des 20. Jahrhunderts eingeführt wurde.
Die Maus wird durch den Köder angelockt und begibt sich in die komplett aus Metall gefertigte Falle. Sie landet auf einer kippbaren Plattform, die durch das Gewicht aktiviert wird und dafür sorgt, dass sich die Tür hinter ihr schließt. Der Köder, der das Nagetier anlockt, wird in zwei durch ein Netz geschützten Nischen an den Seiten des ersten Raums platziert. Dadurch wird verhindert, dass die Maus das Futter frisst, und die Falle muss nicht neu befüllt werden. Da der Maus keine andere Wahl bleibt, klettert sie nach oben und aktiviert eine Zwischenfalltür, die das Nagetier dazu zwingt, weiter zum oberen Ende der Falle zu klettern. Oben angekommen findet die Maus einen neuen Raum, dessen Boden beweglich ist, so dass sie in einen darunter liegenden, mit Wasser gefüllten Behälter fällt. Durch die Bewegung des Bodens wird ein mit der Tür verbundener Hebel aktiviert, wodurch die Falle erneut geöffnet wird und der Zyklus fortgesetzt werden kann.

