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Wie entwickelte sich die Seidenindustrie im Tessin?

Die Ausweitung der Seidenraupenzucht und der Kokonverarbeitung führte zur Entwicklung industrieller Tätigkeiten, insbesondere bei der Gewinnung und Verzwirnung von Seidenfäden. Die wichtigsten Unternehmen waren Fogliardi in Melano, Lucchini in Lugano und Bolzani-Torriani in Mendrisio. Sie wurden in der Nähe von Wasserläufen errichtet, um deren Wasserkraft zu nutzen, und in landwirtschaftlichen Gebieten, wo sie billige, ungelernte Arbeitskräfte, vorwiegend Frauen und Mädchen, fanden, die bereits ab neun Jahren eingestellt werden konnten.
Auf ihrem Höhepunkt im Jahr 1888 war die Seidenspinnerei der bedeutendste Industriezweig im Tessin und beschäftigte über 1.200 Arbeiter, viele davon aus Italien.

VVV

3, Natale Albisetti Straße
CP 633
CH - 6855 Stabio

+41 (0) 91 641 69 90
museo@stabio.ch

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museo@stabio.ch

Öffnungstage und -zeiten:
MI 13:30 - 17:30

SA und SO 10:00 - 12:00 und 13:30 - 17:30

 

An offiziellen Feiertagen des Kantons Tessin geschlossen, wegen besonderer Veranstaltungen geschlossen ( hier klicken ).

Sommerschließung vom 30. Juni bis einschließlich 2. September.

Winterschließung vom 19. Dezember bis einschließlich 14. Januar.

Eintrittskarten:

Der Eintritt ins Museum ist für alle frei.

 

Zugänglichkeit:

Das Museum ist mit einem Aufzug (Länge 140 cm, Türbreite 90 cm, Innenbreite 110) sowie einer Auffahrtsrampe ausgestattet und für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich.

 

Führungen und Öffnungen außerhalb der Öffnungszeiten :

Nur mit Reservierung unter: museo@stabio.ch
Alle Infos zu den Führungen finden Sie hier .

 

Preise (maximal 25 Schüler/Personen):

- Kindergärten (30 - 45 Min.): 130 CHF
- Primar-, Mittel- und Tertiärschule (1h - 2h): 150 CHF

- Gruppen: 180 CHF

 

© 2018 - Museum der bäuerlichen Zivilisation - Stabio

Grafikdesign: Monica Rusconi

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